Die Gemeinde Giekau besteht aus 7 Dörfern, eingebettet zwischen dem Stretzer Berg, dem Selenter See und dem Kossautal. Sie ist eine typisch ländliche Gemeinde. Große Teile sind in den letzten Jahren zum Landschafts- und Naturschutzgebiet erklärt worden. Giekau hat heute rund 1.100 Einwohner und umfasst 3.250 ha, davon entfallen 400 ha auf Wald, 440 ha sind von Seen bedeckt.
Die geschichtliche Entwicklung spiegelt sich wider in der Gemeindechronik – gedruckt 1978. Mit Erlass vom 30. September 1985 hat der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein die Annahme eines eigenen Wappens der Gemeinde genehmigt. Dieses Wappen finden wir in dem Gemeindesiegel, in der Gemeindefahne und auf dem Wappenstein – Ortseinfahrt Giekau.
Am 03. Oktober 1991 wurde eine Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Witzin, Kreis Sternberg, geschlossen.
Die Gemeinde ist zu erreichen über die B 202 und B 430.
Ein umfangreiches Straßennetz an Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen sorgt für eine gute Erschließung. Die wirtschaftliche Basis ist zur Hauptsache die Landwirtschaft.
Außerdem ist die Gemeinde ein Geheimtipp für den Feriengast. Zahlreiche Wanderwege durch die Wälder führen durch die Gemeinde, so dass jeder Ortsteil sehr gut zu erreichen ist. Mittelpunkt des sommerlichen Treibens ist die Seekruger Bucht mit ihrer Badestelle, die nicht nur für die eigene Gemeinde, sondern auch für die Nachbargemeinden von großer Bedeutung ist. Für die Gastronomie sorgen in der Gemeinde zwei Gastwirtschaften, die ein beliebtes Ausflugsziel bieten.
Die Gemeinde hat eine eigene Grundschule im Ortsteil Seekrug, angegliedert ist ein Kindergarten. Die Schule feierte 1981 ihr 25-jähriges Bestehen. Bei einem Schulwaldwettbewerb errang 1975 die Schule den 1. Preis.
Giekau hat einen eigenen Sportverein mit vielen verschiedenen Sparten, einen Fußballverein sowie je eine Feuerwehr in Engelau und Giekau. Mittelpunkt des sommerlichen Treibens ist die Badestelle Seekrug am Selenter See, ebenfalls bietet die Gemeinde Giekau gute Möglichkeiten für Radwanderer und Naturfreunde. Die Neuhäuser Sterbe- und Schützengilde konnte im Jahr 1981 auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken.
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